Sicher Heimwerken: so vermeiden Sie Unfälle im Alltag

Hämmern, bohren, schrauben: Viele Menschen legen gern selbst Hand an, wenn es um Arbeiten in den eigenen vier Wänden oder im Garten geht. Doch so praktisch und kostengünstig diese Do-it-yourself-Tätigkeiten auch sind, bergen sie auch viele Risiken. Laut einer aktuellen Studie des KFV verletzen sich jährlich über 10.000 Menschen in Österreich bei Do-it-yourself-Arbeiten so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Die häufigsten Gründe dafür sind: Unachtsamkeit; Zeitdruck oder eine falsche Selbsteinschätzung. Oft kommt es zu Stürzen, Schnittverletzungen oder Unfällen im Umgang mit Werkzeugen und Maschinen. Auch eine unzureichende Vorbereitung und oftmals fehlende Schutzkleidung erhöhen das Unfallrisiko wesentlich.

Damit Sie beim Heimwerken auf der sicheren Seite sind, haben wir ein paar Tipps für Sie zusammengestellt. Wichtig sind vor allem zuverlässige Schutzausrüstung und eine optimale Planung des Projektes.

Tipps für sichere Arbeiten Zuhause:

  • Projekte gut planen und Risiken im Vorfeld einschätzen
  • Passende Schutzausrüstung konsequent verwenden
  • Geräte richtig bedienen und nur ausgeschaltet warten
  • Ohne Zeitdruck und mit voller Konzentration arbeiten
  • Auf eine sichere und aufgeräumte Arbeitsumgebung achten

Mit diesen Maßnahmen kann man das Risiko deutlich reduzieren.

Dennoch lässt sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen eine Verletzung nie ganz ausschließen. Umso wichtiger ist es deshalb, für den Ernstfall vorzusorgen. Denn ein Unfall beim Heimwerken ist – wie alle Freizeitunfälle – nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung gedeckt. Nur eine private Unfallversicherung bietet hier finanzielle Absicherung und sorgt dafür, dass Sie im Fall der Fälle bestmöglich geschützt sind.

Alle Informationen zur Kärntner Unfallversicherung finden Sie hier!

Quelle: Kuratorium für Verkehrssicherheit (2026): Jährlich verletzen sich beim Heimwerken mehr als 10.000 Menschen